Tante Emma lässt grüssen

In Tante Emmas Ladebeizli türmen sich überall Spezereien. Eine Menge davon hausgemacht, dazwischen stehen Markenartikel vergangener Tage in Originalverpackung und zuvorderst die alten Bonbonièren, gefüllt mit den feinen «Zockerbölle». Emailschildern preisen die Waren an, sogar gestickte Anzeigen werben um die Gunst des hoch verehrten Käufers.

Die «Züchen» sind nicht angeschrieben, dafür ist deren Inhalt musterweise aufgenägelt. Die präzise Waage rundet das vertrauenswürdige Bild ab. Und in der Ecke stehen noch Rucksack und Stock eines Kunden, der seinen Säckel bei Emma deponiert hat, weil er rasch hinüber ins Pfarrhaus ging.